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Werkstatt und Technik
Bevor ein neues Angebot für die Gäste sichtbar wird, haben Werkstatt und Haustechnik bereits lange im Verborgenen geschafft. Was sie heute entwickeln, wirkt sich auch in Zukunft auf den Betrieb des Technorama aus.
Werkstatt
Tüfteln, planen, koordinieren, bauen
Eine Fallrinne nach Galileo, das passt perfekt auf die Wunderbrücke. Die Herausforderung für die Werkstatt: Die Kugel muss beim Exponat bleiben. Würde sie herunterfallen, wäre die Sicherheit nicht gewährleistet. Frei bewegen lassen muss sich die Kugel dennoch. In «Auf wie ab?» kann die Kugel nun beliebig beschleunigt werden, in beide Richtungen. Und das Exponat verkürzt erst noch die Wartezeit bis zum nächsten fallenden Wasser.
Im Sommer 2025 begann die intensivste Bauphase für die neue Blitz-Show. Ein Aufbau, in den externe Dienstleister involviert waren, aber vor allem viel Eigenleistung erbracht wurde. So wurden etwa die Pop-up-Labore von der Werkstatt entworfen und auch gebaut. Zwei Teslaspulen müssen frei verschoben werden können und sie spielen neu mehrere Töne, sogar ganze Akkorde. Licht- und Soundeffekte erreichen ein ganz neues Niveau. Die Akustik wurde für jeden Bereich, in dem Gäste der Show folgen, optimiert. Auch hier hat sich das Team aus Entwicklung und Konstruktion ambitionierte Ziele gesetzt, erreicht und mit einzelnen Lösungen sogar noch übertroffen.
Vermietungen und Verkäufe
Seit Oktober 2025 freuen sich die vielen Besucherinnen und Besucher des Copernicus Science Center in Warschau über unsere Sonderausstellung «Spiegeleien». Die Werkstatt hatte einzelne Exponate bereits während der Ausstellung im Technorama optimiert, so dass die Gäste im Copernicus mit komplett überholten Exponaten in neuem Glanz die verblüffenden Spiegel-Phänomenen entdecken können. Die Kolleginnen und Kollegen vom Copernicus registrierten anerkennend, dass auch Transport, Aufbau und Übergabe der Ausstellung in Warschau vorausblickend geplant wurden.
Im Hinblick auf die Vorbereitungen für das Projekt TECHNORAMA 2050 muss im Archiv Platz geschaffen werden. So wurden kontinuierlich einzelne Objekte an geeignete Institutionen abgegeben, darunter die Enter Technikwelt in Solothurn, die ETH Bibliothek, das Dampfzentrum Winterthur und die Schweizerische Stiftung Public Domain.
«Unsere Partner, aber auch uns selber, fordern wir ziemlich heraus mit unseren Ideen – und setzen sie dann gemeinsam um.»
Jürg Oppliger, Leiter Werkstatt
Haustechnik
Planen und strukturieren mit Blick in die Zukunft
Weit vorausschauen, Ressourcen bewusst einsetzen und Kosten sparen: Dieser Philosophie folgend sind Haustechnik und die entsprechende Software weitgehend bereit für TECHNORAMA 2050. Das Prinzip für ein Leitsystem beinhaltet, dass alle elektrischen Anlagen und Komponenten sowie Heizung und Lüftungen zentral gesteuert werden können. 2019 definiert, wurde dieses Prinzip noch einmal geschärft.
Im Zusammenhang mit der Blitz-Show wurde auch die Steuerung für die Show-Technik weiterentwickelt. Bestandteile wie Leuchten oder Motoren werden im Auditorium, der Science Arena, aber auch für Auftritte ausser Haus, nach dem selben Prinzip angesteuert. Darauf lässt sich weiter aufbauen, Etappe für Etappe, bis und mit TECHNORAMA 2050.
«Ein System, das viele Funktionen verbindet, so planen, bauen und programmieren, dass es von unterschiedlichen Nutzern korrekt bedient werden kann; das macht Haustechnik so komplex.»
Sascha Brüchsel, Leiter Haustechnik
Schenkung an Stiftung
Das Technorama übergibt der Stiftung Public Domain historische Tonträger.
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