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| Geschäftsbericht 2025
Ausstellung und Entwicklung
Hinterfragen, neu denken, anders ansetzen, etwas wagen, lernen und weiterentwickeln – so ticken Tüftler. Das Technorama geht neue Wege. Für neue Exponate, aber auch dafür, wie sie entwickelt werden, an welchem Ort und wer sich daran beteiligt.
Sonderausstellung
«Du entscheidest»
Wie entscheiden wir? Gute Frage, denn jeder Prozess beginnt mit einer Entscheidung. Also müssen wir da ansetzen, wenn wir die Welt retten wollen. Der Leitfrage folgend, entstehen seit Mai 2025 in einem Innovationslabor neue Exponate, die in der Ausstellung laufend optimiert werden. Dank einem eigens dafür entwickelten Baukasten-System können neue Ideen und Verbesserungen schnell und direkt umgesetzt werden.
Die Prototypen-Werkstatt in der Ausstellung gewährt Besucherinnen und Besuchern in jeder Phase Einblick in die Entwicklung. Umgekehrt beobachten Mitarbeitende aus Entwicklung und Gästeservice, wie die Gäste mit den Exponaten interagieren. Im direkten Kontakt entstehen wiederum neue Ideen, sowohl für weitere Exponate wie auch für Optimierungen an Prototypen.
So entwickeln die Gäste bewusst oder unbewusst diese besondere Ausstellung aktiv mit. Pläne und Anleitungen zum Baukastensystem für den Bau und die Weiterentwicklung der Exponate sowie Überlegungen, Informationen und Hintergründe zu «Du entscheidest» sind frei zugänglich (Open Source). Einige Erkenntnisse aus diesem Innovationslabor fliessen bereits in andere Ausstellungen im Technorama ein.
«Das Technorama in Winterthur ist weit mehr als ein Museum – es ist ein riesiger Erlebnisraum für alle, die Naturwissenschaften und Technik mit Kopf, Herz und Hand entdecken wollen.»
Nicole Moraru, via Linkedin
Exponate
Vertraute Klänge und neue Sounds
Zurück in der Ausstellung sind die «Klangwelten». Die Exponate für diese Sonderausstellung wurden teilweise überarbeitet.
Neu in der Ausstellung «Et Cetera» sind die Exponate «Der digitalisierte Mensch», «Programmierter Weg» und «Roboter-Leuchtkäfer». Im ersten Obergeschoss steuern die Besucherinnen und Besucher liegend die chaotischen Bewegungen des «Horizontale Pendels». Die Glockenklänge, die von der Wunderbrücke im Park zu hören sind, stammen vom neuen Exponat «Auf wie Ab», der sogenannten Galileo-Rinne.
«Das Technorama habe ich erlebt als eine einmalig innovative Organisation, voller Überraschungen und unkonventioneller Ideen, die auch erfolgreich umgesetzt werden.»
Dr. Werner Inderbitzin, Präsident Stiftung Swiss Science Center Technorama (2013 bis 2025)
Un·fassbare Elektrizität
Show verbindet Didaktik und Entertainment
Die Entwicklung der neuen Blitz-Show ist auf die Zielgerade eingebogen. Daran getüftelt haben fast hundert Personen und Dienstleister. Entstanden sind ein neues Theater und eine neue, multifunktionale Bühne mit vollständig neuer Technik für eine interaktive Show.
Die Handlung und die Inszenierung von «Un·fassbare Elektrizität» (Arbeitstitel Tüftel-Show) zielen darauf, dass ein breites Publikum beim Experimentieren nicht nur zuschaut. Es soll dabei selber eine aktive Rolle spielen, den Tüftlergeist mitleben, der Offenheit verlangt, Fehler in Kauf nimmt, weil daraus gelernt werden kann, und dass der Ausgang eines Experiments immer überraschen darf.
Die Haltung «Probier mal aus» folgt der Strategie des Technorama, die das Entwickeln und Ausprobieren von neuen Show-Formaten verlangt. Einfach mal ausprobieren war ein wichtiger Teil des Tüftelns an der Handlung für diese Show. Im Stück selber wird wieder ausprobiert und die Gäste machen Erfahrungen, durch die abstrakte Phänomene erlebbar werden. Wenn sie mit dem mehrstimmigen Tesla-Orchester spielen, erleben sie gar etwas, das es sonst auf der Welt noch nicht gibt.

Sonderausstellung «Klangwelten»

Rhythmus und Beat: Parksaison gestartet, Ausstellung mit «After Work Vibes» eröffnet.
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Ende einer Ära

«Naturgeschichte eines Blitzes» weicht neuer Blitzshow.
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Schenkung an Stiftung

Das Technorama übergibt der Stiftung Public Domain historische Tonträger.
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